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Olweus Schule

Das Olweus-Präventionsprogramm 

gegen Mobbing & antisoziales Verhalten

 

Was hat uns dazu bewegt, Olweus an unserer Schule einzuführen?

 

Mobbing hat weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen, sowie für alle anderen Schüler und Lehrer an jeder Schule. Es handelt sich hierbei um ein häufiges Phänomen unter Kindern und Jugendlichen - eine Form von Gewalt. 

 

Ungefähr 15% der Schüler geben Umfragen zufolge an, davon unmittelbar betroffen zu sein. Der negative Einfluss von Mobbing betrifft viele Lebensbereiche der Gemobbten (emotional, kognitiv und verhaltensbezogen) und erhöht das Risiko für ein großes Spektrum psychischer Störungen.

 

Mobbing tritt in allen sozialen Schichten und allen Schulformen und -größen auf. Die PISA-Studie (2015) hat gezeigt, dass an Schulen mit hohen Mobbingraten das Lernklima für alle negativ beeinträchtigt ist und insgesamt schlechtere akademische Leistungen erzielt werden. 

 

Aus diesem und weiteren Gründen erachten wir es an der Karl-Bühler-Schule als unseren Auftrag, im Rahmen unserer bildungsbezogenen Arbeit, etwas gegen Mobbing zu unternehmen. Wir vertreten die klare Haltung, antisoziales Verhalten und Mobbing an unserer Schule nicht zu dulden. 

 

Was steckt genau hinter Olweus? 

 

Das Mobbingpräventionsprogramm ist nach dem schwedisch-norwegischen Begründer Dan Olweus (Psychologeund Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Universität Bergen) benannt. Durch die Baden-Württemberg Stiftung und das Universitätsklinikum Heidelberg als Projektträger konnte das Programm bereits an 23 Pilotschulen in Baden-Württemberg eingeführt werden.

 

Der Kern des Programms besagt, dass Mobbing in der kollektiven Verantwortung aller am Schulleben beteiligten Personen liegt. Die Hauptverantwortung, dagegen vorzugehen bzw. es zu verhindern, liegt bei den Erwachsenen.

 
Daher haben wir im Schuljahr 2018/2019 begonnen, unser gesamtes Lehrerkollegium zu schulen und uns regelmäßig mit der Thematik im Kollektiv und in Kleingruppen fachlich auseinander zu setzen. 

 

 

Seit Herbst 2019 befinden wir uns bereits in der konkreten Zusammenarbeit mit den Schülern. Im Rahmen der Klassenstunden werden Themen, wie Freundschaft, Mobbing im Allgemeinen, die vier Mobbingregeln nach Olweus u.v.m. mit den Klassen bearbeitet. 

 

 

Was versprechen wir uns davon?

 

Durch das Präventionsprogramm wird nicht nur das eng umschriebene Thema Mobbing bearbeitet, sondern auch das Sozialverhalten als Ganzes in den Fokus genommen. Lehrkräfte werden dazu befähigt, konsequent und kompetent mit sozialen Problemen umzugehen. Auch Schüler, die potenzielle Helfer in Mobbingsituationen sind, sollen bestärkt werden, sich an Erwachsene zu wenden und auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen.


Ziele insgesamt sind somit:

 

  • Klare Vorgehensweisen für Lehrkräfte und Schüler im Mobbingfall, oder bei antisozialem Verhalten
  • Positive Auswirkungen im sozialen Miteinander durch eine Haltungsänderung aller am Schulleben beteiligter Personen
  • Sensibilisierung für soziale Ungerechtigkeit
  • Motivation, für andere einzustehen und den Sinn zur Verantwortungsübernahme für andere zu schärfen – nach dem Motto: „Für- und miteinander, statt gegeneinander!“.
  • Verbesserung des Schul- und Lernklimas
  • Offizielle Zertifizierung zur Olweus-Schule nach den programmrelevanten Kriterien

 

 

Möchten Sie mehr über Olweus erfahren?


Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen sowie eine Audiodatei von SWR 2:

 

 

 

Karl Bühler Schule Meckesheim  |  Gemeinschaftsschule mit Grundschule

mit Außenstellen Mönchzell (GS)

 

Schulstr. 19

74909 Meckesheim

Tel.: 06226 9200-70

Fax: 06226 9200-75

Öffnungszeiten Sekretariat:

Mo-Fr: 7:00 - 11:00 Uhr

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