Karl Bühler Schule wird ComThink-Schule – digitale Bildung mit Weitblick
Die Karl Bühler Schule setzt einen weiteren Meilenstein ihrer digitalen Schulentwicklung: Als ComThink-Schule wird Computational Thinking künftig systematisch im Unterricht verankert. Gemeinsam mit einer Förderung der Hopp Foundation entsteht ein innovatives Programm, das digitale Bildung praxisnah und nachhaltig stärkt.
Was ist Computational Thinking überhaupt?
Computational Thinking – kurz ComThink – ist weit mehr als Informatik. Es geht darum, komplexe Probleme zu analysieren, in lösbare Teilschritte zu zerlegen und kreative Lösungswege zu entwickeln. Logisches Denken, Teamarbeit und der souveräne Umgang mit digitalen Technologien stehen dabei im Mittelpunkt – Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler auf eine zunehmend digital geprägte Welt vorbereiten.
Von der Idee zum Gesamtkonzept
Initiiert wurde die Entwicklung von Konrektorin Frau Wingerter, die den Bereich Lego-Robotik in den vergangenen zwei Jahren an der Karl Bühler Schule aufgebaut und erfolgreich etabliert hat. Aufbauend darauf entwickelte sie das schulische Konzept und stellte eigenständig und formal alle Förderanträge – sowohl für das ComThink-Programm des Kultusministeriums Baden-Württemberg als auch bei der Hopp Foundation. Beide Anträge wurden bewilligt.
Mit der erfolgreichen Aufnahme in das landesweite ComThink-Programm zählt die Karl Bühler Schule künftig zu den ausgewählten Schulen in Baden-Württemberg, die Computational Thinking systematisch in Unterricht und Schulentwicklung verankern.
Ein Ansatz wächst zusammen
Neben umfangreichen Fortbildungsangeboten erhält die Schule ComThink-Baukästen in Klassenstärke. Ergänzt wird dies durch eine Förderung der Hopp Foundation in Höhe von 5.500 Euro, mit der Arduino-Systeme sowie ein 3D-Drucker angeschafft werden.
So entsteht ein aufeinander abgestimmtes Programm aus Lego-Robotik, Computational Thinking, Arduino und 3D-Druck. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei Kompetenzen, die weit über das Programmieren hinausgehen: kreatives Problemlösen, strukturiertes Denken, Teamarbeit und die Fähigkeit, digitale Technologien aktiv mitzugestalten.
Die in den vergangenen zwei Jahren aufgebaute Lego-Robotik bildet dabei das Fundament und ermöglicht einen aufeinander abgestimmten Kompetenzaufbau über verschiedene Jahrgangsstufen hinweg.
Das Projekt wird nachhaltig weitergeführt
Da Frau Wingerter zum kommenden Schuljahr neue Aufgaben übernimmt, wird das Projekt in kompetente Hände übergeben. Frau Neureither, die das Fach NIT unterrichtet, wird die Inhalte künftig in ihrem NIT-Unterricht sowie gemeinsam mit Herrn Schäfer weiterführen und fächerübergreifend verankern.
Mit der Aufnahme in das ComThink-Programm und der zusätzlichen Förderung der Hopp Foundation baut die Karl Bühler Schule ihre digitale Bildung konsequent weiter aus. Das Projekt verbindet moderne Technologien mit kreativem Lernen und schafft nachhaltige Angebote, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die digitale Welt nicht nur zu nutzen, sondern sie kompetent, kreativ und verantwortungsvoll mitzugestalten.
Die Karl Bühler Schule dankt dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und der Hopp Foundation herzlich für ihre Unterstützung und Förderung, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben.
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